Die Hauptaufgabe von Medical Mission International ist, den kranken, leidenden und bedürftigen Menschen dieser Welt Gesundheit, Heilung und Hoffnung zu bieten.

 

Health
healing

hope

Sudan

 

Hintergrund


Der Krieg, der in den vergangenen 18 Jahren zwischen dem Norden und dem Süden des Landes tobte, hat nicht nur das Land zerstört, sondern auch das Leben der Menschen in dem größten Staat Afrikas. Mehr als 2 Millionen Menschen wurden getötet, mehr als 3 Millionen aus ihrer Heimat vertrieben.

 

Geographische Lage

Nordafrika, an das Rote Meer angrenzend, zwischen Ägypten und Eritrea. Der Sudan ist eines der größeren Länder Afrikas.

 

Bevölkerung


41.236.378
(Juli 2006 geschätzt)

 

Humanitäre Situation


Der Sudan leidet seit Beginn seiner Unabhängigkeit im Jahr 1956 unter internen Konflikten. Die Kämpfe zwischen dem Norden und dem Süden ließen gegen Ende 2003 nach, als die Parteien fast einen Friedensvertrag erreichten, aber Anfang 2004 lebte die Gewalt in der westlichen Region des Sudans (in Darfur) wieder auf. Bisher wurden nicht weniger als 70.000 Menschen getötet und mehr als 1,1 Millionen vertrieben. Die meisten Familien sind in Darfur geblieben und leben entweder in Camps, bei Verwandten oder in öffentlichen Bereichen lokaler Gemeinden. Die Vereinten Nationen haben den Konflikt von Darfur als "die schlimmste humanitäre Krise der Welt" beschrieben. Trockenheit, lähmende Schulden und steigende Lebensmittelpreise haben 30 Millionen Menschen mit einer großen Lebensmittelknappheit konfrontiert. Der Hunger hat die Menschen geschwächt und für Krankheiten und Infektionen anfällig gemacht. Güter des medizinischen Bedarfs werden verzweifelt benötigt. Ohne sofortige Hilfe können viele Menschen sterben.

 

Projektpartner

World Concern,
Global Assistance

 

Projektorte

Flüchtlingslager / Versorgungsstationen Darfur, Westsudan Versorgungsstationen in der Stadt Um Tagouk und in Azirni

 

Ziel


Medical Mission International e.V. und seine Partner liefern jeden Monat gesunde Nahrung, sauberes Wasser, Arzneimittel und Antibiotika. Fast 80% der Bevölkerung haben keinen Zugang zu sauberem Wasser. Durch verschmutztes Wasser verursachte Krankheiten wie Durchfall, Haut- und Augeninfektionen, sowie die Guineawurm-Infektion setzen den Körpern der bereits zu Skeletten abgemagerten, gebrechlichen Kindern stark zu. Es wurden zusätzliche Versorgungsstationen eingerichtet, um die Kinder zu speisen und mit Arzneimitteln, Rehydrierungspaketen und Lebensmittelrationen zum Überleben zu versorgen.